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Rezension – „Meerblick statt Frühschicht“ von Carina Herrmann

Buchcover "Meerblick statt Frühschicht" von Carina Herrmann

„Meerblick statt Frühschicht“

Warum ich losreisen musste, um bei mir selbst anzukommen

von Carina Herrmann

ISBN: 978-3-89029-471-1

Verlag: Piper Verlag

Inhalt„Meerblick statt Frühschicht“:

In „Meerblick statt Frühschicht“ begleiten wir die Autorin Carina Herrmann auf ihrer Reise zu sich selbst. Was jetzt so esoterisch angehaucht klingt, ist es gar nicht.
Carina Herrmann war früher Kinderkrankenschwester in der Onkologie. Sie liebte und hasste ihren Job gleichermaßen. Die Arbeit mit den Kindern und auch anderen Menschen helfen zu können, gab ihr unendlich viel. Gleichzeitig machten sie die fast täglichen Tragödien und der Alltagstrott richtig kaputt.
Kurz vor einem Burn Out zieht sie die Notbremse. Eine Auszeit musste her. Sie entschloss sich ein Jahr Australien zu gönnen. Um sich selbst zu finden. Gesagt getan. Sie sparte Geld an, löste mit ihrer Mitbewohnerin die WG auf und verkaufte ihr ganzes Hab und Gut.
Auf ihrer einjährigen Reise in Australien, Thailand, Laos und Kambodscha begleiten wir Carina auf dem Weg zu ihr selbst.
Zurück in Deutschland gerät sie aber schnell wieder in die deutsche Tretmühle von Arbeit, Altersvorsorge und deutschem Denken.
Sehr schnell merkt sie, dass sie so nicht weiterleben möchte und entschließt sich zukünftig zu reisen. Der Zufall kommt ihr zu Hilfe und ihr Reiseblog Pink Compass wurde geboren. Heute verdient Carina ihr Geld als Online-Unternehmerin und Reisebloggerin mit dem erfolgreichsten Blog für alleinreisende Frauen in Deutschland.

Meine Meinung zu „Meerblick statt Frühschicht“:

Für mein Fazit möchte ich etwas weiter ausholen. Wer mich kennt, weiß, dass ich mich außer für Bücher auch für Reisen interessiere und mich mit dem Thema Digitale Nomaden beschäftige.
Deswegen sagte mir der Name Carina Herrmann schon vor Erscheinen ihres Buches etwas. Ich habe mich wie ein Schneekönig für Carina gefreut, dass sich der Piper Verlag für ihre Geschichte interessiert und war ganz heiß auf das Erscheinen von „Meerblick statt Frühschicht“.
Ihr Reiseblog Pink Compass ist komplett auf Frauen ausgerichtet und man fühlt sich als Frau sofort angesprochen, auch wenn man kein Pink mag 😉

Das ist aber nicht ihr einziger Blog. Carina merkte irgendwann, dass es viele Frauen einfach auch interessierte, wie sie es überhaupt geschafft hatte, ein selbstständiges Online-Business aufzubauen. Deswegen gründete sie ihren Business-Blog Um 180 Grad für ambitionierte Frauen. Und wie nicht anders zu erwarten, traf sie auch hiermit einen Nerv der Zeit.
Um nun aber den Bogen zum Buch zu schaffen. Alles was Carina heute ist und erreicht hat, verdankt sie der Tatsache, dass sie auf ihrer einjährigen Reise sich selbst endlich kennen gelernt hat. Carina hat nicht nur Einblicke in andere Kulturen bekommen, sondern lernte auch endlich von der typisch deutschen Erwartungshaltung loszulassen. Und besonders hat sie auch gelernt, was sie will und auf ihr Bauchgefühl zu hören. Denn was gut für uns ist, wissen wir oft unterbewusst sehr genau. Wir müssen nur lernen, auf dieses Bauchgefühl zu hören und danach zu handeln. Egal was andere uns von außen vorgeben oder wie die gesellschaftlichen Normen aussehen.

Fazit „Meerblick statt Frühschicht“:

Carina lässt uns nicht nur an einem entscheidenden Teil ihres Lebens und wunderschönen Reiseerinnerungen teilhaben, sondern auch an ihrem Seelenleben. Das ist so unglaublich toll und ich wüsste nicht, ob ich so mutig wäre, meine Ängste und Zweifel so offen in die Welt zu tragen. Ihre Botschaft, die sie uns mitgibt, gibt mir für mich selbst neuen Auftrieb. Bleibt euch selbst treu und lasst eure Träume Realität werden!

🙂

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Schweden und so

Der Buchleser

julie travels

2 Kommentare

  1. Hallo Nicole,
    eine sehr schöne Rezension Ich verfolge auch beide von Carinas Blogs und finde ihre Tipps und Motivationen großartig!
    Vielen Dank für die Verlinkung!

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