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Rezension – „Obsidian – Schattendunkel“ von Jennifer L. Armentrout

Buchcover "Obsidian-Schattendunkel" von Jennifer L. Armentrout

„Obsidian – Schattendunkel“

Band 1 der Lux – Reihe

von Jennifer L. Armentrout

Übersetzt von: Anja Malich

Empfohlen ab: 14 Jahren

ISBN: 978-3-551-58331-4

Verlag: Carlsen

Inhalt„Obsidian – Schattendunkel“:

In „Obsidian“, dem ersten Band der Lux – Reihe von Jennifer L. Armentrout, dreht sich alles um Katy. Katy ist 17 Jahre alt und gerade mit ihrer Mutter vom sonnigen Florida in ein kleines Kaff in West Virgina gezogen. Nach dem Tod des Vaters will ihre Mutter hier einen Neuanfang wagen.

Katy selbst ist davon nicht gerade begeistert, aber versucht ihrer Mutter zuliebe das Beste aus der Situation zu machen.

Als sie bei den Nachbarn klingelt, um nach dem Weg zu fragen, lernt sie Daemon Black kennen. Katy fällt bei dieser Begegnung aus allen Wolken. Denn Daemon sieht zwar unglaublich gut aus, aber ist arrogant und unhöflich. Katy kann ihn überhaupt nicht ausstehen. Und dennoch fühlt sie sich unerklärlicherweise zu dem jungen Mann hingezogen.

Als Katy sich dann noch mit seiner Schwester Dee anfreundet, kommt sie einem unglaublichen Geheimnis auf die Spur.

Meine Meinung zu „Obsidian – Schattendunkel“:

Aaalso, ich werde mir wohl mit meiner Meinung nicht die besten Freunde machen. „Obsidian“ hat mich nicht vollständig überzeugen können. Aber von vorne.

„Obsidian“ startet recht gut. Die Art von Jennifer L. Armentrout zu schreiben, liegt mir und ich konnte die ersten Seiten so runterlesen. Die Charaktere sind recht einfach gestrickt und durchschaubar.

Nach gut 100 Seiten begannen mich allerdings Daemons Zickereien ziemlich anzunerven. Die Dialoge zwischen den Protagonisten folgten immer dem gleichen Schema. Irgendwie langweilig. Zumal mich die ganze Grundgeschichte ziemlich stark an die „Twilight“ – Bücher von Stephenie Meyer erinnerte.

Glücklicherweise lasse ich mich ja nicht so schnell entmutigen und habe nach kurzer Pause der Geschichte noch eine Chance gegeben. Und das war gut so. Nie hätte ich mit so einer Wendung gerechnet. Ich werde natürlich an dieser Stelle NICHT spoilern. Aber ehrlich, damit hatte ich nicht gerechnet.

Fazit „Obsidian – Schattendunkel“:

Am Ende des Buches war ich doch etwas enttäuscht. Die Charaktere waren mir doch etwas zu einfach gestrickt. Aber man sollte nicht vergessen, dass es sich hier um ein Jugendbuch handelt. Nein das ist keine Beleidigung gegen das Jugendbuch. Es ist aber für dieses Genre nicht außergewöhnlich.
Außerdem erinnert mich die Geschichte doch im Großen und Ganzen an schon bekannte Bücher und hielt teilweise nicht so viel neues bereit. Zumindest bis zu der besagten überraschenden Wendung. Und gegen Ende versteht sich die Autorin darauf eine Wahnsinns-Action-Szene zu schreiben, die mich echt in ihren Bann gezogen hat. Das ist echt Schreibkunst vom Feinsten.
Kleine Abzüge gibt es aber nochmal am Ende, das wieder recht flach war. Da ging der so schön aufgebaute Spannungsbogen wieder verloren.
Trotz allem war das Buch sehr unterhaltsam und ich bin durchaus geneigt, dem zweiten Teil eine Chance einzuräumen.

😐

Vielleicht waren meine Erwartungen an dieses so gehypte Buch einfach zu hoch. Ist dir das auch schon mal passiert?

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Rezensionen zu „Obsidian – Schattendunkel“ auf anderen Blogs:

Leselurch

Literatouristin

Bookwives

3 Kommentare

  1. Hallo 🙂
    Diese Buchreihe sehe ich in letzter Zeit auch überall und sie steht auch schon seit 2 Jahren auf meiner Leseliste (Schande über mich 🙁 ).
    Ich habe über dieses Buch schon viel positives gehört und du bist eine der ersten, von der ich lese, dass sie das Buch jetzt nicht so mega begeistert hat :/
    Ich werde es trotzdem lesen und bin schon gespannt, ob der Hype doch nicht gerechtfertigt ist 🙂

    Liebe Grüße
    Andrea 🙂

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